Nach den warmen Tagen und leichten Verzerrungen in den Trainingseinheiten musste ich nun meinen Trainingsplan überarbeiten und beginne nach den letzten Wochen wieder neu mit einer Erstellung. Die Hitze machte oftmals einen Lauf am Tage oder auch einen langen Lauf nicht erträglich und dadurch hänge ich von den Laufkilometern pro Woche und den Einheiten hinterher.
Trotzdem war es mir gelungen Distanzen um die 18 km ohne Probleme zu bestehen. Trotzdem hinterfrage ich meinen Trainingsplan und versuche diesen zu korrigieren. Zudem machten mir die Blogbeiträge von Jens und Sarah Emily auch klar, dass es mir genau so geht wie Jens. Die Grundlagenausdauer wurde lange sträflich vernachlässigt. Zu oft für den schnellen Erfolg trainiert. Das ist weder gesundheitlich gut, noch für de langfristigen Erfolg.
Meine letzten Trainingseinheiten waren alle bei einem Pulsbereich von über 90 % der Maximalen Herzfrequenz oder bestenfalls knapp darunter.
Sicherlich ist das bei mir auch normal, da ich generell eine sehr hohe Belastungsgrenze bei meinem Puls habe und auch Crosstrainer oft mir einen Puls von 210 und mehr angezeigt haben. Als ich mir dem Laufen anfing, war ich gar bei einem Durchschnittspuls von 199 Schlägen.
Trotzdem ist das nicht ganz das Richtige bei einem gesunden Training. Ich bemühte mich also daher heute mal den Trainingslauf anders anzugehen. Bei einem Pace von 6:43 Min/km konnte ich heute auf einen Durchschnittspuls von 163 Schlägen kommen und damit eine 82% erreichen, die auch in der Grafik direkt heraussticht.
Der Vorteil des Laufes war: Ich konnte die Strecke von 10km ohne Probleme durchlaufen und hätte locker noch 7 km drauflegen können. Mein Ziel waren auch mehr als 15 km. Leider machte ab Kilometer 7 heute mein Knie Probleme. Also beendete ich nach 10km den Lauf, nachdem die Schmerzen nicht besser wurde. Eher wurde der Schmerz immer verstärkter wie ein Knacken und Quetschen beim Auftreten im Knie. Zumindest auf den letzten Metern vor dem Abbruch hatte ich drei mal dieses Gefühl und da musste ich unbedingt abbrechen. Nun ruht das Knie aus!

Christian
/ 20. Juli 2010Jaja die gefürchteten Pulszonen. Eine gewisses Maß Beachtung muss man ihnen einfach schenken, wenn man Fortschritte erziehlen und seinen Körper nicht total misshandeln will. Mir fällt/fiel das auch unglaublich schwer, vor allem als ich ins Laufen eingestiegen bin im Frühjahr. Selbst bei gähnendem dahinschleichen konnte ich geradeso im Grundlagenbereich bleiben. Ätzend!
Und beim Radeln ist das auch nicht anders… gibt ja nicht nur Flachstrecken, und selbst da kommt dann auch noch der Wind, und wer will denn mit 18 Km/h vor sich hin schleichen?
Ich glaub ich habe mir meine Pulszonen aber auch etwas schön geredet weil ich die Reservezonen benutze, also wo der Ruhepuls mit einbezogen ist. Da kommt man überall bissl höher. Komischerweise liest man da selten von…merkwürdig.
Naja ich laufe/fahre sicher nichtim Optimalbereich, bin aber dieses jahr merklich weiter dran
Naja aber cool dass du das jetztkonsequent versuchst und es auch schon spürst. Weiter so
Übrigens was da hilft: mit anderen laufen/fahren, ich kann mich nämlich allein immer ganz schwer bremsen. Aber zu zweit, wenns vom Niveau einigermaßen passt, geht das viel einfacher.
admin
/ 20. Juli 2010Also an mir soll es nicht liegen
Ein Wort und wir rennen mal gemeinsam, oder auch zu dritt mit Jens.
Ich muss nur derzeit mein Knie etwa bis Ende der Woche pausieren lassen. Dann geht es wieder los.
Sebastian Räder
/ 19. Juli 2011Grüß euch,
das Problem mit den Knien hatte ich auch, ich habe zum Glück nach 10 Jahren des Joggens mit Schmerzen ein Mittel gefunden, das ich keine Probleme mehr habe. (Rein Pflanzlich)
Sollte euch das Interessieren, könnt Ihr mich gerne kontaktieren!!
Lieben Gruß,
Sebus